„Musikpädagogische Hilfen zur Integration von Kindern mit besonderen Bedürfnissen in Kindergärten”
Durch ein Preisausschreiben hat unser
Kindergarten an diesem Projekt Ungarn teilgenommen. An der Arbeit
haben auch Instituten aus Österreich, Frankreich, England und
Holland, teilgenommen.
Ziel des Projektes:
Den Begriff
Integration hat man Jahre lang nur auf körperlich – oder
geistig Behinderte bezogen. Aber in jedem Kindergarten sind Kinder
mit besonderen Bedürfnissen –d.h. verhaltensauffällige,
aggressive, hyperaktive Kinder.
Auch mit denen muss die
Kindergärtnerin eine gemeinsame Sprache finden – und diese
Sprache ist die Musik.
Die Freude an der Musik kann bei der
Integration von Kindern mit besonderen Bedürfnissen Brücken bauen, wo
jeder von jedem etwas lernt, und so seinen Platz in der Gruppe
findet.
Durch musikpädagogische Hilfe kann man motorische
Störungen mindern, bzw. Rückstände aufholen.
Das soziale Lernen
tritt im Kindergartenalter in eine wichtige Phase. Die
Verhaltensweisen werden durch Gemeinschaftserlebnisse – wie
Musizieren und Tanzen positiv beeinflusst. Es entsteht das Gefühl der
Zusammengehörigkeit.
Die Musik, die Lieder dienen als erste
Kontaktspiele in der Gruppe. Die Kinder machen selbst gern Musik. Wir
haben in unserem Kindergarten die sehr beliebten Orff-Instrumente,
aber wir spielen auch mit selbstgebastelten Instrumenten.
Die
Kinder sammeln Erfahrungen über Klänge, Geräusche, sie ordnen sie den
Instrumenten zu (Schlaginstrumente, Blasinstrumente, Zupfinstrumente
usw.).