Abschied

 

Liebe Abiturienten, liebe Klasse 12A und 12B!

Abschied. Ein Wort, das in unserer außergewöhnlichen Zeit eine neue Dimension erhält. Wir nehmen voneinander Abschied, digital, ohne das Lachen auf den Gesichtern zu sehen oder die Tränen in den Augen, je nachdem … Ohne das leise Gemurmel in den Fluren des Gymnasiums zu hören, bevor euer Festzug singend langsam in Schwung gerät. Die Utensilien in den Schulranzen sind die gewohnten, alten Dinge, sie stehen für Tradition und Normalität: ein Foto über die Schule mit einem Zitat von Valeria Koch, um Erlebnisse festzuhalten oder in Erinnerung zu rufen, eine kleine Pogatsche, damit nicht nur die Seele ernährt wird. Auch wenn ihr getrennte Wege mit den unterschiedlichsten Zielen geht, habt ihr auch in Zukunft einen Faden, der euch verbindet: ein Stück gemeinsame Vergangenheit. In der feierlichen Urkunde, in eurem Absolutorium steht:

 Adjuk értésére és emlékül mindenkinek az kiket érint, hogy gimnáziumunk egyik büszkesége, a bölcs és kiművelt diákságból álló tizenkettedik koedukált regiment az iskola köveinek koptatását és stúdiumát befejezvén, az eléjük tűzött tanulmányoknak eleget tévén az élet törvényeire távozik.

A nevezettek részt vettek szecskáztatási, avatási és mellékesen tanulmányi ütközetekben és a diákhagyományoknak megfelelően becsülettel és hűséggel tettek eleget minden lógási és szabadságolási kötelezettségeiknek.

Erről jelen okmányt aláírásunkkal és kisebb pecsétünkkel ellátva örök megemlékezésül kiadjuk.

Kelt: Quinqeeclesiae városának

Makár domb tövében álló, közbecsű gimnáziumában

Anno domini: MMXXI, Szent György havának harmincadik napján

Unser Respekt und unsere Anerkennung gelten für alle, die die vergangenen Monate mit Selbstdisziplin und Fleiß zu meistern versuchten. Es war keine leichte Zeit, aber der Gewinn sind Erfahrungen über euch selbst, eine hoffentlich stärkere Flexibilität und Konzentrationsfähigkeit, größere Selbstständigkeit als bisher und nicht zuletzt eine noch engere Zusammenarbeit. Wir alle – Schüler und Lehrer – waren anders und in einem größeren Maße aufeinander angewiesen. Oft musste man über seinen eigenen Schatten springen, was Ausdauer, Leistung und Vertrauen betrifft.  Diese Eigenschaften braucht ihr auch zum Abitur.

Zu den bevorstehenden Prüfungen wünschen wir euch viel Kraft und Optimismus. Ihr seid stark, ihr schafft das! Auch an kreativen Energien soll es nicht mangeln. Wir kennen eure Begabung und euer Talent. Viele haben davon Zeugnis abgelegt und haben uns wertvolle Arbeiten hinterlassen. Die wunderbare Holzstatue in der Halle des Gymnasiums wird uns an euch erinnern.

Zum Abschied möchte ich euch ein Sprichwort mit auf den Weg geben:

„Wende dein Gesicht der Sonne zu, dann fallen die Schatten hinter dich.”

Fünfkirchen, den 30. April 2021

                                                                       Agnes Amrein-Pesti

                                                                             Direktorin

 

 

 

 

 

 

 

 

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